Mähroboter überwintern: Was die Hersteller wirklich vorschreiben

8. Oktober 2026 · 15 min

Akku voll oder halb, Ladestation rein oder draußen: Die Bedienungsanleitungen von 13 Herstellern geben teils gegensätzliche Antworten. Hier steht, wer was verlangt, mit Schritten für den Saisonstart im Frühjahr.

40 bis 100 %

So unterschiedlich nennen die Hersteller den Ladestand vor dem Einlagern: PARKSIDE 40 bis 60 %, STIHL über 50 %, Navimow und eufy mindestens 85 %, Husqvarna und GARDENA vollständig.

90 Tage bis 6 Monate

So oft soll der Akku im Winter nachgeladen werden, je nach Hersteller: Mammotion alle 90 Tage, Navimow und eufy alle 120 Tage, Dreame alle 6 Monate.

2 Gegensätze

Bleibt die Ladestation draußen, soll sie bei Husqvarna und GARDENA am Strom bleiben. Bei STIHL wird der Netzstecker gezogen.

Kein Hochdruckreiniger

Den erlaubt keine Anleitung, die wir gelesen haben. Beim Gartenschlauch sind sich die Hersteller dagegen nicht einig.

Im Herbst steht für jeden Mähroboter dieselbe Frage an: Wie kommt er gut durch den Winter? Im Netz kursieren dazu einfache Faustregeln — „Akku halb laden", „Station abbauen", „ab in die Garage".

Die Bedienungsanleitungen sagen etwas anderes, und sie sagen nicht alle dasselbe. Wir haben die Winterregeln von 13 Herstellern aus ihren Anleitungen und Supportseiten zusammengetragen. Ergebnis: Bei fast jeder Frage gibt es mindestens zwei Antworten, und manche widersprechen sich direkt.

Dieser Artikel zeigt, was welcher Hersteller verlangt. Maßgeblich ist am Ende immer die Anleitung deines eigenen Modells.

Wann der Mähroboter ins Winterlager gehört

Einen festen Termin nennt keine Anleitung. Die Hersteller geben Temperaturen oder Zeiträume an:

HerstellerWas er sagt
Bosch (Indego)einlagern, „wenn sich die Temperaturen dauerhaft unter 5 °C befinden"
HusqvarnaMähen ist „in der Regel nicht erforderlich", wenn es „kälter als etwa 8 °C" wird
GARDENA„vor dem ersten Frost" in einen trockenen und frostsicheren Raum
STIHL„In der Zeit von Ende Oktober bis Mitte November sollten Sie Ihren Mähroboter winterfest machen."
Einhellletzte Rasenpflege „spätestens Ende Oktober"
Navimow (Ratgeber)wenn die Nächte dauerhaft unter 10 Grad fallen, „spätestens beim ersten Nachtfrost"

Der gemeinsame Nenner: Wenn das Gras kaum noch wächst und der erste Frost naht, ist es Zeit. Husqvarna rät außerdem, das Gras vor dem Winter etwas länger stehen zu lassen, auf 6 bis 8 cm.

Wohin: drinnen, trocken, frostfrei

Viele Hersteller verlangen einen trockenen, geschützten Lagerort, mehrere ausdrücklich einen Innenraum oder einen frostfreien Bereich. Bei der Temperatur gehen die Angaben weit auseinander:

Hersteller · ModellLagerortLagertemperatur
Husqvarna Automower 305, 310 Mark II, 315 Mark IItrocken, frostfrei0 bis 50 °C (NERA-Modelle: 0 bis 45 °C)
GARDENA SILENOtrocken, frostfrei0 bis 50 °C
STIHL iMOW 5.0 / 6.0 / 7.0 EVOgeschlossener Raum0 bis 40 °C
Einhell FREELEXOdunkel, trocken, frostfreioptimal 5 bis 30 °C
Dreame A1, A2drinnen, trockenüber 0 °C
ECOVACS GOATdrinnen, abgedecktlaut Sicherheitshinweisen nicht unter 5 °C
Segway Navimow i-Seriedrinnen, kühl, trocken−20 bis 50 °C, empfohlen 10 bis 35 °C
Mammotion LUBA 3drinnenempfohlen −10 bis 40 °C
eufy E15, E18drinnen, kühl, trockenAkku nicht unter −20 °C oder über 50 °C
Bosch Indegosicher, trocken−20 bis 50 °C
WORX Landroid VisionSchuppen oder Garage−20 bis 75 °C
Kress Mission RTKnSchuppen oder GarageAkku −20 bis +60 °C
PARKSIDE PAMRS 750 A1sauber, trocken, staubgeschütztAkku 15 bis 25 °C

Dass ein Gerät bis −20 °C gelagert werden darf, heißt nicht, dass Frost ihm egal ist. Die Navimow-Anleitung warnt: „Kaltes Wetter, einschließlich Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schnee, kann empfindliche Komponenten des Mähroboters beschädigen." Auch wenn manche Hersteller Minusgrade als Lagertemperatur zulassen, bleibt die Anleitung deines Modells maßgeblich.

Zur Lage des Geräts: Husqvarna, GARDENA und STIHL wollen den Mäher auf allen Rädern auf ebenem Boden. Husqvarna und STIHL erlauben auch eine Wandhalterung. Kress und Mammotion warnen davor, das Gerät umgedreht zu lagern bzw. zu trocknen.

„Garage" im Handbuch heißt Gebäude, nicht Unterstand

WORX und Kress nennen ausdrücklich „Schuppen oder Garage", Husqvarna zählt „Garage, Schuppen, Keller" auf. Mit „Garage" ist in diesen Anleitungen ein geschützter Gebäuderaum gemeint, nicht die kleine Mährobotergarage auf dem Rasen. Einhell sieht selbst Garage und Gartenschuppen kritisch: In der englischen Fassung seines Ratgebers heißt es, beide seien wegen der niedrigen Wintertemperaturen keine geeigneten Lagerorte.

Einen Mäher den Winter über draußen unter einem Dach stehen zu lassen, sehen die meisten Anleitungen nicht vor. Mammotion macht die Lagerung im Innenraum laut Einleitung des Winterkapitels erst unter −20 °C zur Pflicht (beim LUBA 3 unter −10 °C), schreibt im Lagerschritt selbst aber ohne Bedingung: „Lagern Sie den Roboter im Innenbereich."

Der Akku: voll, halb oder irgendwo dazwischen?

Hier liegen die Anleitungen am weitesten auseinander. Der verbreitete Rat, einen Lithium-Ionen-Akku nur halb geladen zu lagern, findet sich bei PARKSIDE und im Einhell-Ratgeber. Viele der ausgewerteten Hersteller verlangen dagegen einen hohen oder vollständigen Ladestand.

Hersteller · ModellLadestand vor dem EinlagernIm Winter nachladen?
Husqvarna Automowervollständiglaut Supportseite bei den meisten Modellen nicht; „einige ältere Modelle" alle drei Monate
GARDENA SILENOvollständigkeine Angabe
Kress Mission RTKnvollkeine Angabe
ECOVACS GOATvollständigkeine Angabe
Dreame A1, A2vollalle 6 Monate
Mammotion LUBA 2, YUKAvollständigalle 90 Tage vollständig
Mammotion LUBA 3mindestens 80 %alle 90 Tage auf mindestens 80 %
Segway Navimow i-Serie, X385 % oder mehralle 120 Tage
eufy E15, E18mindestens 85 %alle 120 Tage (C15: alle 4 Monate)
Bosch Indegogeladen, ohne Prozentangabekeine Angabe; Akku im Gerät lassen
STIHL iMOW EVOüber 50 %Modus „Winterschlaf"
WORX Landroid VisionAnleitung: vollständig; Worx-Wiki: 70 bis 80 %Wiki: Akku herausnehmen, alle zwei Monate laden
Einhell FREELEXOAnleitung: vollständig; Ratgeber: 30 bis 60 %Ratgeber: ein- bis zweimal den Ladestand prüfen
PARKSIDE PAMRS 750 A1, PAMR 500 A140 bis 60 %Akku ausbauen, etwa alle 3 Monate prüfen

Warum die Hersteller auf einen hohen Ladestand bestehen, schreiben sie selbst: Ein Akku, der über Monate langsam entlädt, kann tiefentladen werden. Husqvarna: „Wenn der Akku nicht vollständig aufgeladen ist, kann er beschädigt werden." STIHL warnt, der Akku könne sich „tiefentladen und dadurch irreparabel beschädigt werden", wenn der Mäher nicht wie beschrieben gelagert wird.

Viele Hersteller wollen das Gerät vor dem Einlagern ausgeschaltet. Bei Bosch geschieht das über den Trennschalter. STIHL empfiehlt stattdessen den Modus „Winterschlaf": Er schaltet laut Anleitung alle nicht notwendigen Zusatzfunktionen ab, damit sich der Akku nur wenig entlädt.

Die Ladestation: reinholen oder draußen lassen?

Bei dieser Frage gibt es zwei gegensätzliche Vorgaben.

Draußen lassen und am Strom lassen: Husqvarna und GARDENA

Die Anleitungen von Husqvarna und GARDENA erlauben beides. Wird die Station drinnen aufbewahrt, kommen Netzteil und Anschlussklemmen ab. Bleibt sie draußen, gilt: „Hinweis: Wenn Sie die Ladestation im Freien aufbewahren, trennen Sie nicht das Netzteil und die Anschlussklemmen."

Das GARDENA-Hilfe-Center ergänzt: Ist die Lagerung im Haus nicht möglich, „solltest Du diese während des gesamten Winters am Stromnetz, am Begrenzungskabel und am Leitkabel angeschlossen haben." Am besten bewahrt man Ladestation und Transformator laut GARDENA aber im Haus auf.

Bei den Husqvarna-NERA-Modellen muss nur das Oberteil der Ladestation hinein. Die Grundplatte ist laut Hersteller dafür gebaut, draußen zu bleiben.

Draußen lassen, aber Stecker ziehen: STIHL

Die aktuelle Anleitung der iMOW 5.0 / 6.0 / 7.0 EVO sagt: „Bei längeren Betriebspausen, z. B. Winterpause kann die Dockingstation, das Ladekabel und das Netzteil in der Mähfläche stehen bleiben." Dazu: „Netzstecker des Netzteils aus der Steckdose ziehen." Und: „Dockingstation z. B. mit einem großen Eimer oder einer Mörtelwanne abdecken."

In derselben Anleitung findet sich im Sicherheitskapitel zusätzlich die allgemeine Vorgabe, Dockingstation und Netzteil in einem geschlossenen Raum aufzubewahren. Eine ältere Fassung von 2022 empfahl noch, Station, Kabel und Netzteil abzubauen.

Husqvarna und GARDENA: draußen am Strom lassen. STIHL: draußen den Stecker ziehen. Wer die Regel des einen Herstellers auf das Gerät des anderen überträgt, macht es genau falsch herum.

Reinholen

Hersteller · ModellWas die Anleitung verlangt
Segway Navimow i-SerieStation komplett abbauen, die Stelle markieren
Segway Navimow X3Ladeturm hinein, die Grundplatte bleibt an ihrem Platz
Mammotion LUBA 2, YUKA, LUBA 3Station und Netzteil abbauen und drinnen lagern
ECOVACS GOATNetzteil trennen, Station und Netzteil drinnen aufbewahren, Stelle markieren
Dreame A1, A2Stecker ziehen, Station trocken und kühl lagern
Bosch IndegoMäher und Ladestation einlagern, Station beschriften
Einhell FREELEXONetzteil von Strom und Station trennen; laut Ratgeber die Station vor der ersten Frostnacht abbauen

WORX erlaubt laut eigenem Wiki, die Station draußen zu lassen, und rät, sie bei extrem niedrigen Temperaturen hereinzuholen. eufy und Kress sagen in den Anleitungen, die wir gelesen haben, nichts dazu. PARKSIDE verlangt nur, die Station vom Begrenzungskabel zu trennen.

Die RTK-Antenne

Bei Geräten mit Satellitennavigation kommt die Antenne dazu:

  • Segway Navimow: An Wand oder Dach montiert wird sie mit einer Plastiktüte oder einer Abdeckung geschützt. Steht sie im Boden, kommen Antenne und Mast hinein, der Sockel bleibt.
  • Mammotion: Bleiben die Temperaturen über −20 °C, darf die RTK-Referenzstation draußen bleiben: Stecker ziehen, Kabel aufwickeln, Schutzkappe fest, mit Plastiktüte oder Plane abdecken. Fällt es darunter, kommt sie hinein.
  • ECOVACS (Supportseite): Den Signalkopf hereinholen, die Haltestange darf draußen bleiben.
  • Husqvarna zur EPOS-Referenzstation: „Die EPOS® Referenzstation ist wetterfest und kann das ganze Jahr draußen bleiben."

Wichtig fürs Frühjahr: Bei mehreren Geräten gehören Station und Antenne wieder an dieselbe Stelle, andere sehen eine Neuverortung in der App vor. Mehr zu Antennen und Satellitennavigation steht in Mähroboter mit GPS ohne Begrenzungskabel.

Das Begrenzungskabel bleibt im Boden

Das Begrenzungskabel muss für den Winter normalerweise nicht aus dem Boden: Husqvarna, GARDENA, Einhell und Bosch sagen das ausdrücklich. Husqvarna: „Begrenzungs- und Leitkabel können den ganzen Winter über im Boden verlegt bleiben."

Geschützt werden müssen nur die Kabelenden, wenn die Station abgebaut wird:

  • GARDENA: gegen Feuchtigkeit schützen, „z. B. mit der GARDENA Winter-Schutzbox (Artikelnummer 4056)"
  • STIHL: Drahtenden einfetten und vor Witterung schützen
  • WORX (Wiki): abklemmen und mit Isolierband umwickeln
  • PARKSIDE: die Kontakte mit Klebeband isolieren
  • Husqvarna: jedes Kabel beschriften, damit der Anschluss im Frühjahr leichter fällt

Wie das Kabel verlegt wird und worauf es dabei ankommt, steht in Begrenzungskabel verlegen.

Reinigen vor dem Einlagern

Einen Hochdruckreiniger erlaubt keine der Anleitungen, die wir gelesen haben. Navimow begründet es: „Hochdruckwasser kann in die Dichtungen eindringen und elektronische und mechanische Teile beschädigen."

Bei Wasser sind die Hersteller gespalten, teils auch je nach Bauteil:

Schlauch oder Wasser erlaubtKein Wasser
Husqvarna (305, 310 Mark II, 315 Mark II), GARDENA (Klingenteller und Chassis mit Bürste und fließendem Wasser), STIHL („sanfter Wasserstrahl"), WORX Landroid Vision, Kress, Navimow, Dreame, eufy, MammotionBosch: „Verwenden Sie zur Reinigung des Gartengeräts keinen Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch." · Einhell: kein fließendes Wasser · PARKSIDE: „Spritzen Sie das Gerät niemals mit Wasser ab."

Die Ladestation ist eine eigene Frage. Husqvarna und GARDENA schreiben für die Modelle 305, 310 Mark II, 315 Mark II und SILENO minimo: „Reinigen Sie die Ladestation weder mit einem Hochdruckreiniger noch unter fließendem Wasser."

Mammotion empfiehlt zusätzlich, die Ladekontakte mit einem Korrosionsschutzmittel zu behandeln. Dreame verlangt Schutzkappen für LiDAR-Sensor und Messerteller (A1).

Winterservice: was die Hersteller anbieten

Husqvarna und GARDENA schreiben eine Wartung vor dem Winter in ihre Anleitungen: „Lassen Sie vor der Lagerung im Winter eine Wartung Ihres Geräts durch die zentrale Wartungsstelle von Husqvarna vornehmen." Die Husqvarna-Supportseite empfiehlt den Service dagegen „vor Beginn der neuen Saison".

STIHL empfiehlt eine jährliche Inspektion durch den Fachhandel. Bosch, Einhell und Grizzly Tools (für PARKSIDE) bieten eigene Winterservices an, teils mit Einlagerung beim Hersteller. WORX bietet laut Anleitung „in einigen Ländern" eine Winterwartung an.

Im Frühjahr: wieder in Betrieb nehmen

Auch für den Start gibt es keinen festen Termin. Husqvarna: „Das Gras beginnt in der Regel bei 8 °C (40 °F) zu wachsen", und gemäht wird zum ersten Mal, wenn es 5 bis 7 cm hoch ist. Das WORX-Wiki nennt mindestens 5 cm. STIHL nennt März bis April, Einhell Ende März bis Anfang April.

  1. 1

    Station korrekt positionieren

    Bei Geräten mit Satellitennavigation besonders wichtig. Manche verlangen möglichst dieselbe Position wie im Vorjahr, andere eine Neuverortung in der App. Navimow: Der Unterschied zur Position des letzten Jahres „sollte nicht mehr als 5 cm betragen". ECOVACS warnt sonst vor Standortfehlern und ungültigen Karten. Mammotion verlangt, die Station neu zu verorten und den Kanal zur Mähfläche neu anzulegen.

  2. 2

    Ladekontakte reinigen

    GARDENA, WORX und Kress nennen feines Schleifpapier, PARKSIDE eine Messingbürste — an den Kontakten des Mähers und an der Station.

  3. 3

    Kabel anschließen und Anzeige prüfen

    Begrenzungs- und Leitkabel wieder anschließen, Netzteil einstecken, die Kontrollleuchte der Station prüfen.

  4. 4

    Akku voll laden

    WORX verlangt ausdrücklich, den Akku vor dem ersten Einsatz vollständig zu laden.

  5. 5

    Messer prüfen

    Husqvarna rät, die Klingen zu tauschen, falls das nicht schon im Herbst geschehen ist. GARDENA: „Die neue Saison solltest Du mit neuen Messern starten."

  6. 6

    Datum, Uhrzeit und Karte prüfen

    WORX und Kress lassen Datum und Uhrzeit in der App prüfen. Dreame rät beim A1, nach langer Pause den Garten neu zu kartieren.

  7. 7

    Hoch anfangen

    Husqvarna: mit einer hohen Schnitthöhe beginnen und sie schrittweise verringern. Bosch empfiehlt, die Fläche vor dem ersten Einsatz einmal mit einem herkömmlichen Rasenmäher zu mähen.

Häufige Fragen

Wann sollte ich meinen Mähroboter einwintern?

Wenn das Gras kaum noch wächst und Frost naht. Bosch nennt Temperaturen dauerhaft unter 5 °C, Husqvarna etwa 8 °C als Grenze für sinnvolles Mähen, GARDENA den ersten Frost. STIHL nennt den Zeitraum Ende Oktober bis Mitte November.

Muss der Mähroboter im Winter ins Haus?

Viele Anleitungen verlangen einen trockenen, geschützten Platz, mehrere ausdrücklich einen Innenraum oder einen frostfreien Bereich. WORX und Kress nennen ausdrücklich Schuppen oder Garage, Einhell hält beide wegen der niedrigen Temperaturen für ungeeignet. Maßgeblich ist die Anleitung deines Modells.

Soll ich den Akku voll oder halb geladen einlagern?

Das hängt vom Hersteller ab. Husqvarna, GARDENA, Kress, ECOVACS und Dreame verlangen einen vollen Akku, Navimow und eufy mindestens 85 %, STIHL über 50 %. PARKSIDE verlangt 40 bis 60 % und den Ausbau des Akkus.

Muss ich den Akku im Winter nachladen?

Bei einigen Geräten ja: Mammotion alle 90 Tage, Navimow und eufy alle 120 Tage, Dreame alle 6 Monate. Husqvarna schreibt, dass die meisten Modelle während der Einlagerung nicht geladen werden müssen.

Kann die Ladestation im Winter draußen bleiben?

Bei Husqvarna und GARDENA ja, dann aber am Strom angeschlossen. Bei STIHL ja, aber mit gezogenem Netzstecker und abgedeckt. Navimow (i-Serie), Mammotion, ECOVACS, Dreame und Bosch verlangen, die Station hereinzuholen.

Kann das Begrenzungskabel im Boden bleiben?

Ja. Husqvarna, GARDENA, Einhell und Bosch sagen das ausdrücklich. Die Kabelenden sollten gegen Feuchtigkeit geschützt werden, wenn die Station abgebaut wird.

Kann der Mähroboter in der Mährobotergarage überwintern?

Eine Mährobotergarage ist ein Unterstand im Freien. Viele Anleitungen verlangen für den Winter einen geschützten Platz, mehrere ausdrücklich einen Innenraum. Wenn sie von „Garage" sprechen, meinen sie einen Gebäuderaum.

Darf ich den Mähroboter mit Wasser reinigen?

Das hängt vom Modell und teilweise vom Bauteil ab. Mehrere Hersteller erlauben fließendes Wasser oder einen sanften Wasserstrahl, Bosch, Einhell und PARKSIDE untersagen das bei den ausgewerteten Geräten. Einen Hochdruckreiniger erlaubt keine der ausgewerteten Anleitungen.

Wann darf der Mähroboter im Frühjahr wieder raus?

Laut Husqvarna wächst Gras ab etwa 8 °C, gemäht wird ab 5 bis 7 cm Graslänge. STIHL nennt März bis April, Einhell Ende März bis Anfang April.

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